Endlich was Wirksames:

18. September 2014 von Klaus Jarchow

In a resolution adopted Thursday, the European Parliament called on the EU member states to consider excluding Russia from the Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT) financial transaction system. The European Parliament “calls for the EU to consider excluding Russia from… the Swift system,” the resolution reads.”

Dann darf Putin seinen Krieg in frischgedruckten Rubeln finanzieren, der Zugang zu den internationalen Finanzmärkten ist futsch …

Wer lügt denn da?

18. September 2014 von Klaus Jarchow

Als gelegentlicher Carta-Autor bekam ich heute Post von der neuen Carta-Redaktion. Darin geht es um die ‘Neuaufstellung’ von Carta und um die selbsterzeugten Querelen, die daraus folgten:

“Letztlich blieben gegenüber [Wolfgang Michals] vorherigem Vertrag … zwei Formulierungen, die wir zusätzlich aufnehmen wollten, um das Selbstverständnis von Carta laut Vereinssatzung als Orientierung in das operative Geschäft zu integrieren, obschon es im praktischen Alltag der Herausgeber- und Redaktionsarbeit längst Usus und Konsens war. Diese Passagen lauteten wörtlich:
– Der Redaktionsleiter entwickelt selbstständig Themenfelder (aktuell als auch langfristig, z.B. als Dossier), die zur Linie des Vereins/Carta zu zählen sind. Im Vordergrund stehen Originalbeiträge von für adäquat erachteten Autoren.
– Er arbeitet mit den Herausgebern zusammen und stimmt die publizistischen Linien mit ihnen ab. Er berichtet dem Verein über die Weiterentwicklung der Site und steht diesem bei redaktionellen Fragen der Mittelakquise zur Seite.”

Tschaja, ‘das Selbstverständnis von Carta laut Vereinssatzung als Orientierung in das operative Geschäft integrieren‘, bei solch einem verschwurbelten Sound muss ich immer an Kommerzialisierung denken – ich weiß auch nicht, wieso. Und bei ‘adäquat erachteten Autoren‘ fallen mir Dummerjan immer ‘linientreue Schreiber’ ohne unnötige Verwindungssteife ein. Wie dem auch sei, jedenfalls klingt’s ja noch halbwegs harmlos bzw. verharmlosend. Diese Sichtweise ist bloß mit derjenigen von Wolfgang Michal einfach nicht zur Deckung zu bringen. Der schreibt:

“Bei Carta geht es um die Verteidigung der redak­tio­nellen Unabhängigkeit, also darum, ob die Website carta.info weiter eine jour­na­lis­tisch ausge­rich­tete Plattform bleibt oder sich zu einem weit­ge­hend intrans­pa­renten Projekt eines kleinen Berliner „Netzwerker“-Klüngels entwickelt. Für Letzteres gibt es Anzeichen. Anfang Juli legte mir der im Mai neu gewählte Carta-Vereinsvorstand einen neuen Redaktionsleiter-Vertrag für die Website vor, der in wesent­li­chen Punkten von meinem bishe­rigen Vertrag abwich. Ich sollte Veröffentlichungen auf Carta künftig mit allen Herausgebern und dem Fördervereins-Vorstand abstimmen. Darüber hinaus enthielt der Vertrag zahl­reiche Aufgaben, die mit der Tätigkeit einer Redaktionsleitung nichts zu tun haben, etwa die Arbeit für den Förderverein und die Abtretung meiner Autorenrechte. Ich habe das nicht unterschrieben. Anfang September wurde ich dann mit der Berufung eines neuen Herausgebers durch den Förderverein (der gar nicht zuständig ist) konfron­tiert. Zuständig sind die Gesellschafter der Carta Unternehmergesellschaft (UG), die als Verlag im Impressum steht. Gesellschafter sind Tatjana Brode und ich. Bislang wurden alle wich­tigen Fragen einver­nehm­lich zwischen uns entschieden. Nach der putsch­ar­tigen Übernahme der Website durch den Förderverein am 11. September präsen­tierte sich der Verein dann auf der Website groß­spurig als ‘nicht­kom­mer­zi­elles Netzwerk’.

Das klingt eindeutig nach mehr als nur nach zwei kleinen Passagen, die in den Vertrag eingefügt werden sollten, eher nach Putsch als nach Korrekturen. Auch die beliebt-berüchtigte Kausalumkehr findet sich im Text der neuen Carta-Macher. Laut neuem Vorstand soll Wolfgang Michal seinen Zugang zu Carta erst dann verloren haben, als er den hier zitierten Kommentar veröffentlicht hatte. Gemäß Wolfgang Michal aber wurde er schon eine Woche zuvor klammheimlich ausgesperrt, woraufhin er erst dann seinen Text verfasste.

SimonPepper, Creative Commons

Wrack der MS Meyer-Lucht / Foto: SimonPepper, Creative Commons

Irgendwer lügt hier also. Fragt sich nur, wer? Wolfgang Michal wie auch Vera Bunse – also die gesamte ehemalige Carta-Redaktion – kenne ich als integer, ehrlich und zuverlässig. Den neuen Vorstand hingegen nicht. Ich möchte diesen auch, glaube ich, gar nicht mehr kennenlernen. Er ist mir schon kenntlich genug. Und die anschwellenden Rotationsgeräusche scheinen mir in Robin Meyer-Luchts Grab ihren Ursprung zu haben.

Vera Bunse hat übrigens ihre Sicht der Dinge in diesem Beitrag gleichfalls dargelegt.

Disclaimer: Oben habe ich mich aus Gründen der Vereinfachung als ‘Carta-Autor’ bezeichnet. Faktisch war es immer so, dass Vera bei mir anfragte, ob sie einen Beitrag aus dem ‘Stilstand’ bei Carta ‘zweitverwursten’ dürfe. Dem habe ich in der Regel zugestimmt. Direkt für Carta geschrieben habe ich nie … und ich werde dies jetzt erst recht nicht tun. Carta möge mich bitte aus dem Verteiler entfernen.

Rebellentreffen in Donezk

18. September 2014 von Klaus Jarchow

Sehnsucht nach Strauß

17. September 2014 von Klaus Jarchow

Folgendes schreibt uns einer der Köpfe der konservativen Verlegerschaft in Deutschland, Günter Bannas von der FAZ:

“In der Merkel-CDU fehlen die Charakterköpfe, die durch Kraftmeierei die politischen Ränder binden könnten.”

Der Ruf nach einem echten ‘Kraftmeier’ also, einer, der – wie einst der bayrische Landesvater – von ‘Geschmeiß’ und ‘Gesocks’ daherdonnern würde, bis alle Spießbürger eine Ejakulation erleiden? Somit wäre dann die AfD gar kein CDU-Problem mehr?

Um eins mal klarzustellen: Wenn die rechten Zirkel in der Union kein Format haben und außer nostalgischem Gequengel nichts Substanzielles und Zündendes liefern, dann ist dies allein ihre Schuld: Sie bringen dann eben keine Kerle vom Format eines Franz-Josef Strauß mehr hervor. Punkt. Eine Erika Steinbach ist derzeit dort das Maximum an Strahlkraft auf diesen Mißfeldern, und ein Dobrindt der allgemeine Durchschnitt. Das ist die strukturelle Folge der ‘Ochsentour’, also der Art, wie man es bei der Union ‘zu etwas bringt’. Da hilft dann auch keine nachträgliche Typ-Beratung oder eine Nerd-Brille für die Kameras.

You can’t always get what you wish … oder: Man muss mit dem Lehm bauen, der vorhanden ist, auch wenn der zum Bröckeln neigt. Der Konservatismus ist intellektuell längst von der Grasnarbe kaum noch zu unterscheiden. Übrigens auch bei der AfD … siehe unsere neue Leuchte des Abendlandes, Frau Beatrix von Storch … ein Name nicht wie Donnerhall, sondern wie aus Entenhausen.

Verbot grüner Männchen

17. September 2014 von Klaus Jarchow

Breedlove added that the issue was discussed this month at Wales at the head of state summit. “We had great acceptance among the NATO allies though that if you attribute this ‘little green men’ issue to an aggressor nation, it is an Article Five action and then all of the assets of NATO come to bear.”

Und womit soll der kleine Vladimir dann noch spielen? Das Folgende übrigens könnte interessant werden. Die meisten der ‘Freiheitskämpfer’ sind bekanntlich ‘only in it for the money':

“Warum stürzte Flug MH17 über der Ukraine ab? Das ist ein Rätsel. Ein Privatermittler setzt nach Informationen des Magazins “Capital” eine Belohnung von 30 Millionen Dollar auf die Hintermänner aus.”

Hinterher von den KGB-Nachfolgeorganisationen um den gesamten Globus gejagt zu werden, ist aber auch kein Vergnügen … derweil haben in Moskau neue Bandenkriege begonnen:

“Der russische Milliardär Wladimir Jewtuschenkow ist wegen Geldwäsche angeklagt.”

Geldwäsche – pffft! Dann müssten sie ja die gesamte regierende Oligarchie dort vor Gericht stellen. ‘Rosneft’ hat bekanntlich finanzielle Probleme und soll deshalb ‘Bashneft’ für lau kassieren dürfen, darum geht’s vermutlich.

Währenddessen jagt der Rubel erfolgreich den argentinischen Peso:

“The national currency fell to a record level of 38.82 rubles per dollar after weakening on Monday to below 38 against the dollar for the first time. And it broke through the symbolic level of 50 rubles per euro for the first time for several months.”

Aber was soll’s? Russische Oligarchen sind ja nicht so blöd, ihr Geld in Rubel anzulegen … und in der Ostukraine sind es jetzt schon drei Folxrepuppslicken:

“A high-ranking Ukrainian official from a law enforcement agency, who talked to the SMM in Starobilsk (96km north of Luhansk), claimed, consistent with information also carried by local media, that an independent ‘Republic of Stakhanov’ (60km west of Luhansk) had been proclaimed on 14 September, thus ‘seceding’ from the area claimed by ‘Lugansk People’s Republic’.

Irgendwann wird es dort aussehen wie ein Flickenteppich der Irrelevanz: Jeder Mafioso dort thront dann auf seinem Maulwurfshaufen … und sonntags führen sie Krieg gegeneinander. Hier eine Vorschau:

Karte_Fruehe_Neuzeit

Vermutlich nicht verwandt …

16. September 2014 von Klaus Jarchow

Lucke_Neumann

Außerdem tragen sie den Scheitel andersherum …

Der Zündler zündelt weiter

16. September 2014 von Klaus Jarchow

A Russian official has warned that alleged discrimination against Russian-speaking minorities in the Baltic states “may have far-reaching, unfortunate consequences,” fueling jitters that Moscow may seek to stoke tensions there as the Ukrainian crisis continues to fester.”

Das Problem dieser drei Staaten: Nach den massiven Deportationen der ‘indigenen Bevölkerung’ im Baltikum unter Stalin wurden stattdessen massenhaft ethnische Russen in den freigepressten Räumen an der Ostsee angesiedelt, Menschen, die auch heute noch dort leben, schließlich ist das Leben in der EU angenehmer als in ‘Eurasien’. Menschen, die allerdings nur die jeweilige Staatsbürgerschaft erwerben können, wenn sie auch die Kenntnis der Landessprache nachweisen. Wer diese Gruppe mit einem neuen Info-War aufguselt, der könnte sich vielleicht geopolitisch einen Weg zur Kaliningrader Enklave öffnen. Tscha, was würde die Nato in einem flugs so getauften ‘innerbaltischen Bürgerkrieg’ voll grüner Männchen dann denn tun? Und was ist mit der russischsprechenden Minderheit in New York und Berlin?

Im Gegensatz zu den ‘Putin-Verstehern’ spricht hier übrigens mal jemand, der Putin wirklich versteht:

• Real objectives are never clear. Attempts to glean future policies from his speeches are generally useless. …

• The way policy objectives are undertaken often resembles (and sometimes involves) special-forces operations. …

• The lawyer in Mr. Putin likes to invoke the phrase Po zakonu, “in accordance with the law.” Oftentimes, though, this nod to legality is also a ruse. …

• Whatever Mr. Putin is doing, his ultimate justification is that he is acting on the voice of the people. …

• Mr. Putin has strong distrust of courts, political parties, public and private organizations and other autonomous institutions. The Kremlin has always worked to undermine them. …

• Although he is not an ideologue, Mr. Putin uses different ideologies as it suits him, without regard for evident inconsistencies. … 

•Russia has its own version of “too big to fail.” …

• Hard-boiled political engineering and wily public relations have been considered primary domestic policy tools for years. Increasingly, Russia is employing these techniques in the West. It is working with opinion leaders worldwide, increasing the number of languages on its international broadcasts, and is using its new-media arsenal to spread its influence online.”

Und was machen wir jetzt bloß mit diesem russischen Tank, den die verblödeten Rebellen dort so stolz präsentieren? Vom Typ T-72 B3, wie er in der Ukraine eindeutig nie aufzufinden wäre? Es gibt da genau drei Möglichkeiten:

1. Das ist gar kein Tank, sondern ein Wohnmobil, wie es russische Soldaten in ihrem Urlaub benutzen.
2. Der Panzer erschien bei einem demokratischen Referendum der lokalen Bevölkerung unversehens auf der Bildfläche – eine Art Marienerscheinung also.
3. Das Gefährt wurde vom CIA aus Russland in die Ukraine verschleppt, um die Freiheitskämpfer durch eine False-Flag-Operation zu diskreditieren.

Bürgerkrieg im Bürgerkrieg

15. September 2014 von Klaus Jarchow

Anscheinend ist das Minsker Abkommen, wenn es sonst schon nichts taugt, höchst geeignet, einen Keil in die Schar der Bandidos zu treiben. Das ‘Außenministerium’ in Donezk jedenfalls rebelliert jetzt ganz offen gegen ‘Minsk’ und gegen ‘Moscow’. Was nun, Vladimir? Eine ‘Nacht der langen Messer’ innerhalb deiner SA-Truppen?

“Rotate the hostility inside: Down with the DNR, long live the New Russia! It makes no sense to defend the land, which is immediately sold behind your back. With full responsibility required to state the following: In the month of August in the DNR held a coup, which was followed by the Minsk treason. Today it is obvious to all. Authorities in Donetsk and Luhansk – in full possession of the traitors direct appointees oligarchy. Today Moscow hosts “DNR figures” behind the back of the militia, and not paying any attention to her, openly negotiating with Kiev fellow oligarchs – under what conditions New Russia will be sold back to Kiev, and what proportion of the capital will have the main sponsors of the war as a the one and the other side. In this case, from time to time in order to deceive the people, appears on the scene any deceitful “figure DNR” and assured the militia, that he is for sovereignety.” (google translated)

Tscha, antikapitalistische ‘Frontschweine’ fühlen sich und ihre Maximalziele von der russischen Diplomatie verraten … und inzwischen geht’s da wohl hoch her:

“Die russischen Touristen scheinen sich dessen ungeachtet gegenseitig zu bekämpfen: Das Donezker “Außenministerium” hat zum Umsturz der Donezker Volksrepublik aufgerufen; in bester SU-Tradition hat die Stadt Stachanow die Planübererfüllung gemeldet und separiert sich von den Separatisten. Das wurde zumindest auch indirekt von der OSZE bestätigt, die von Kämpfen zwischen vier verschiedenen Fraktionen berichtet und mit einem “Kosakenbefehlshaber” sprach.

Unter den Umständen sollten sich die ATO-Truppen vielleicht erst einmal zurücklehnen und abwarten, wer von den Desperados übrig bleibt:

“In Donetsk, DPR fighters have shelled the Putilovsky Market, there are armed clashes between the terrorists, there is shell fire periodically heard in the city.” Earlier today, we cited other reports from OSCE indicating that there is in-fighting among separatist battalions.”

Hier noch der Link zum OSZE-Statement:

“This report from the observer mission of the Organization of Security and Cooperation in Europe (OSCE), dated September 12 and distributed September 13, reports that while the POW exchanges are continuing, Russian-backed separatists are warring with each other in Popasnaya and people are hit in the cross-fire. Pervomaisk is under control of a Cossack fighter who is not answerable to the “Lugansk People’s Republic” — and who has taken responsibility for the shelling.”

Wir war’n das gar nicht!

14. September 2014 von Klaus Jarchow

Leader of the terrorist ‘DNR': In Minsk, we have signed, but not promised anything and just ‘watched’.”

Und daher dürfen wir jetzt wohl auch wie blöd wieder rumballern. Rechtsauffassung al gusto. Was ist schon ‘ne Unterschrift? Zwei Zeilen später dann:

“At his press conference, the terrorists have recognized that traveled to Minsk and all signed “only out of respect for Putin.”

Ach so, nur deshalb, weil dort so’n netter Onkel am Tisch saß? Lustig ist das Banditenle-heben, faria, faria ho! Haben sie nun unterschrieben, oder haben sie nicht? Motto: Herr Richter, den Ehevertrag habe ich doch nur aus Respekt vor meiner Frau unterschrieben. Das ich mich dran halten muss, hat mir niemand gesagt … und außerdem haben wir doch längst wieder ‘humanitäre Hilfe’ bekommen, die so schön Bumm-Bumm macht. Es wäre doch schade, wenn die verkommen müsste.

“The representatives of the self-proclaimed Donetsk and Luhansk ‘people’s republics’ participated in the negotiations in Minsk as observers, ‘DNR Supreme Council Speaker’ Boris Litvinov said. … According to Litvinov, the ‘Prime Ministers’ of DNR and LNR Aleksandr Zakharchenko and Igor Plotnitskiy “were not direct participants in the tripartite meeting.” “They were witnesses of this thing, I construe it this way,” he explained.

Und deswegen wischen wir uns jetzt mit diesem Vertrag den A…h ab … während all unsere ‘Mainstream-Journalisten’ – um auch einmal dies Wort zu benutzen – mal wieder bäuchlings auf Putins ‘Friedenspläne’ reingefallen sind. Der hat nämlich gar keine.

Vereinzelt finden sich in dem endlosen Troll-Gemöhre der Medien-Threads auch noch ganz raisonnable Einsichten – quasi in Form eines Fakten-Checks. Allerdings hilft so etwas solchen Hirnen auch nicht zurück ins Gleis:

“Ich gehe davon aus, dass man hier als Glückskind, also als Mensch, der in Europa geboren wurde, einiges an Bildung erhalten hat. Desto verwunderlicher, dass der Bruch von vier Grundlagenverträgen dem Applaus für Russland keinen Abbruch tut:
1.KSZE-Schlussakte 1975
2.Charta von Paris 1990
3. Budapester Memorandum 1994
4. Nato-Russland-Grundakte 1997
Alle vier von Russland gebrochen. Wie, meine Damen und Herren, stellen Sie sich vor, dass Politik funktioniert?
1. Nach dem Recht des Stärkeren?
2. Nach “es war einmal und man muss dahin zurück”?
3. Nach ihrem “Geschmack”?
4. Nach “rassischen” Gesichtspunkten?
Sie halten Verträge für überholt? Dann schreiben Sie doch, was denn die beste weitschauende Variante wäre.”

Als höflicher Mensch hat er diese Troll-Horde sogar ‘meine Damen und Herren’ genannt. Man kann’s auch übertreiben … eins scheint inzwischen jedenfalls klar:

„Es ist besser in Lwiw als Kellner zu arbeiten, als in Donezk als Professor“, sagt ein Freund von mir und ich stimme ihm zu.’

Was für’n Waffenstillstand?

13. September 2014 von Klaus Jarchow

DNR say they are attacking from 2 directions. Grad fire coming from city centre, infantry from North East and South.”

Wenn sogar ‘die DNR’ das sagt. Kurzum: Wer auf Putin vertraut, hat auf Sand gebaut … und kurz vor dem Angriff kam auch zufälligerweise mal wieder ein ‘russischer Hilfskonvoi’. Ach so – wer wissen will, mit wem da ‘verhandelt’ werden soll, der lese sich Olehs Geschichte durch:

“I think, even demons in hell treat people better.”