Archiv für die Kategorie ‘Dummschwätze’

Pykareskes

Samstag, 04. Februar 2012

Unerhört ist das: Da schreibt Frau mal den einen oder anderen israelunkritischen Text für die berüchtigte ‘Achse des Guten’, wo bekanntlich der Inhalt nur selten hält, was der Name verspricht, und prompt wird sie rechtsextremer Verbindungen verdächtigt! Und das nur, weil sie im redaktionellen Umfeld der von sich selbst – also von allerhöchster Stelle – erleuchteten Muslimophoben schreibt. Sogar von Rupert Polenz, dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses, gab’s dessenthalben schon was auf die Glocke, woraufhin die Verteidiger der Schnuckelmaus ihr wiederum die moralischen Schaumteppiche ausrollten:

Können Sie sich vorstellen, was passiert, wenn potentielle Personalchefs die junge Dame googlen und dabei auf derartige „Berichte“ stoßen? Noch dazu, wo nun ein namhafter Politiker wie Sie solch haarsträubende Behauptungen mit dem „CDU-Gütesiegel“ versehen hat?

Naja, wie ich deutsche Personalchefs kenne, hindert es Karrieren nicht, wenn man gelegentlich mal auf der ‘Achse des Guten’ durchs Leben gerollt ist. Wie aber kam es zu diesem Konflikt unter Jüdinnen? Nun – die eine Jüdin unterstützt aus Gründen der Aussöhnung einen israelisch-arabischen Waldorf-Kindergarten namens Ein Bustan dort unten im Unheiligen Land. Dort also, wo derzeit der Netanjahu regiert, gestützt auf rabbizophrene Talmud-Rechtsausleger, die von einem Groß-Israel träumen. Die andere Jüdin, also unsere Pykadora hier, die regte sich mitsamt ihrer Mutti* über einen solchen Kindergarten in Israel maßlos auf und betrieb in sozialen Netzwerken das, worüber sie jetzt im ‘European’ zetert. Für Sympathisanten der ‘Achse des Guten’ wiederum ist diese Opfer-Täter-Doppelrolle kein ganz atypisches Verhalten – ‘bin ich nicht Jekyll, dann bin ich der Hyde’.

“Wenn man sich für „Ein Bustan“ einsetzt ist man nicht nur als Nichtjude schnell ein Antisemit, sondern, wenn man das Pech hat israelischer Jude zu sein, ja dann ist man sogar ein Staatsfeind und jüdischer Antisemit zugleich und wenn man ein ganz gewöhnlicher nichtjüdischer Deutscher ist, ja dann ist man ein antisemitischer propalästinenscher Nazi.” [Ich bitte, auch die Giddel-Kommentare unter diesem Text zu beachten]

Das, worüber unsere tippselnde Ballerina sich hier gekonnt zu echauffieren versteht, das muss natürlich gleich die ganze Antifa sein – unter dem tut sie es nicht. Ein paar Hanseln wären ihrem Anspruch nicht genug. Erst die imaginierte Größe des Gegners hebt einen Kampf mit Windmühlen ins Mythologische:

“Die Antifa ist irgendwie auch nicht mehr das, was sie mal war. … Heute … sitzt sie mit dem Mac auf dem Sofa und fantasiert sich liebevoll einen imaginären Feind herbei, der sich in der Regel nicht durch das Tragen von Glatzen und Springerstiefeln, sondern lediglich durch eine nicht Antifa-konforme Meinung auszeichnet.”

Warum bloß könnte ich jetzt schwören, dass die Schreiberin noch nie einen Antifa-Aktivisten aus der Nähe sah? Egal – mancher würde sogar sagen, dass die Frau Pyka sich hier eine Antifa herbeideliriert. Weshalb aber der ‘European’ der wirren Deern seine Spalten freiräumt, das interessiert mich dann doch. Möge sie doch ins heutige Jerusalem reisen, um dort im Bus bei den anderen Weibern ganz großisraelisch und züchtig verhüllt auf der Hinterbank zu sitzen …

* dies ist die Mutti mit dem übermäßigen Mitteilungsdrang, die beim WDR als ‘Frau Maltzahn’ anrief – in Töchterchens eigenen Worten: “Ankündigungen zufolge [wurden] sogar eigens Musikanten des WDR-Sinfonieorchesters engagiert, wovon der zuständige Intendant allerdings nichts wusste – zumindest teilte er dies meiner Mutter mit, als diese sich dort erkundigte.” Kurzum – wäre da nicht der Kindergarten, müsste man diesen intellektuellen Kindergarten gar nicht ernst nehmen …

Dreister geht’s immer

Freitag, 03. Februar 2012

Es ist sehr die Frage, ob man die neuesten Lottozahlen unserer Demoskopen überhaupt ernst nehmen soll. Lustig aber sind allemal die nachfolgenden Interpretationen der Auguren, die sich je nach politischer Präferenz sprachlich völlig von den Fakten zu lösen vermögen. So hat Infratest dimap, im Nachklapp zu Forsa, gerade die 14-Tages-Ergebnisse der neuesten Wahlumfrage vorgelegt. Hier das Ergebnis der letzten zwei Infratest-Ziehungen im Vergleich:

Dokumentierte Unveränderlichkeit

Wie Sie sehen, sehen Sie gar nichts, jedenfalls keine Veränderungen – nicht ein Wert hat sich innerhalb von 14 Tagen verschoben, die politische Situation ist eingefroren. Was aber schreibt uns – völlig realitätsenthoben – Springers ‘Welt’ über dieses Nullsummenspiel daher? Nun, Folgendes:

“SPD und Grüne verlieren bei der Sonntagsfrage jeweils einen Punkt. Die SPD liegt bei 29 Prozent, die Grünen bei 15 Prozent. Die Linke legt um einen Punkt auf sieben Prozent zu, die Piraten werden unverändert bei sechs Prozent taxiert.”

Tscha, schön wär’s, wenn’s so wär’, ja das wär’ gar net blöd … und gerade von den Welt-Lesern merkt’s ja auch keiner.

Die Biegsamkeit der Welt

Nachtrag: Daniel Friedrich Sturm, der Verfasser des Textes, schrieb mir, dass infratest dimap zwar 14-tägige Umfragen erstellt, diese aber auch im Monatsabstand noch einmal als ‘Deutschlandtrend’ auswertet. So käme es zu der Abweichung bei den Zahlen. Das klingt für mich zwar nach geschäftstüchtiger Doppelverwurstung bereits überholter Daten – aber sei’s drum.

Der Steinbach-Salto

Donnerstag, 02. Februar 2012

Dero Impertinenz belieben wieder zu delirieren: “Die NAZIS waren eine linke Partei. Vergessen? NationalSOZIALISTISCHE deutsche ARBEITERPARTEI …”. Mit Verlaub, Frau Steinbach – das ist doch die Bauernfängerei bei solchen programmatischen Namensgebungen. Gerade weil die Nazis sich – arbeiterhaschend – ‘sozialistisch’ nannten, war ihre Praxis faktisch das völlige Gegenteil – durch die Bank antiaufklärerisch, antiegalitär, antimarxistisch, antiwissenschaftlich und antisozial. Man könnte ja dem Sozialismus vieles vorwerfen, zumindest hat er aber versucht, all diese ‘fortschrittlichen Traditionen’ zu beerben, die Bräunlinge hingegen dezidiert nicht. Die waren in ihrem selbsterzeugten Mythenqualm noch stolz darauf, besonders doof und ‘germanisch’ zu sein. Und ihre erste Tat bestand darin, alle Arbeiterorganisationen und auch die Bibliotheken zu zerschlagen. Im übrigen ist dieser Hang, sich selbst nett zu taufen, wahrlich altbekannt, er kennt zahllose historische Parallelen. Schauen Sie mal hier:

CHRISTLICH Demokratische Union
VOLKSrepublik Nordkorea
Deutsche DEMOKRATISCHE Republik
Initiative Neue SOZIALE Marktwirtschaft

Auch die sind schließlich all das nicht, was sie in ihre Neonreklamen schreiben. Wenn Ihnen also demnächst wieder etwas durchs Hirn wabert, prüfen Sie’s erst, bevor Sie’s ins Netz hämmern, sonst versuchen Sie noch, uns auch den Islamismus, die FDP oder Scientology als Teil einer extra weitgefassten ‘linksextremen Bedrohung’ zu verkaufen. Und dann wäre es bei Ihnen endgültig Nacht – und alle Katzen grau.

Nachtrag: Im Netz wird die Dame jetzt auch grafisch durch den Kakao gezogen

Augenlos in Blabla

Montag, 30. Januar 2012

Aus dem Wahlkreis Krähfeld kommt er, der Mann, der für die Unionsfraktion in der Enquetekommission “Internet und Digitale Gesellschaft” sitzt. Unser Ansgar Heveling führt dort den Beweis, dass ein konservativer Politiker alles halbwegs können muss – nur Ahnung von der Materie darf er keinesfalls haben. Schließlich müssen seine Verlautbarungen stets flutschig und ideologiekompatibel bleiben. Zu viel Wissen ist da nur hinderlich. Parteipolitisch ist es vor allem wichtig, überall ‘Kommunisten’ zu wittern, in diesem Fall sogar ‘Maoisten’. Die hausen heutzutage bekanntlich jenseits der digitalen Grenze, in einem düsteren Land Mordor, wo kein braver Hobbit mehr seines Lebens sicher sein kann.

Der Mann, dessen geistfernes Aussehen dem des neuen FDP-Generalsekretärs verblüffend gleicht, wird derzeit im Netz kübelweise mit Hohn und Spott übershittet – in diesem Fall unter dem Hashtag ‘hevelingfacts’. Aber nicht etwa deshalb, weil das Netz nun der Hort der Häme und des Hasses wäre, sondern weil die Einlassungen dieses analogen Auenländers im seligen Angedenken an Loriot längst ein nahezu Lottermann’sches Format gewonnen haben. Hier ein wenig O-Ton des Mannes, der es schaffte, sich mit einem einzigen Text zum Running Gag der Netzwelt zu machen, denn er schuf nun mal ungewollt den mit Abstand lustigsten Text über Netzpolitik. Von nun an dürfte der Mann nur noch zum Comedian taugen, für Internet-Themen ist er ähnlich verbrannt wie Krischan Wulff für Antikorruptions-Appelle:

“Wenn wir nicht wollen, dass sich nach dem Abzug der digitalen Horden und des Schlachtennebels nur noch die ruinenhaften Stümpfe unserer Gesellschaft in die Sonne recken und wir auf die verbrannte Erde unserer Kultur schauen müssen, dann heißt es, jetzt wachsam zu sein. Also, Bürger, auf zur Wacht!”

Tscha, immerhin – diese digitalen Horden sollen irgendwann wohl wieder abziehen, und auch nach Ansgars digitaler Apokalypse scheint weiterhin die Sonne am Himmel zu stehen. Also, Bürger, wer meldet sich freiwillig, um mit den Hevelingern in ihrem Gazastreifen auf Netzpatrouille zu ziehen?

Mitten im Shitstorm

Nachtrag – wenigstens steht er zu seiner zweiten Karriere als ‘Heinz Erhard des Internet’: “Ich würde meinen Gastbeitrag wieder genau so schreiben und veröffentlichen”, sagt Ansgar Heveling.

Die erste Hürde ist kein Ziel

Montag, 30. Januar 2012

Vor allem deshalb irrt unser Politanalytiker hier. Der steuervermeidende Firmen-Filetierer Mitt Romney müsste nicht nur den großen republikanischen Schmäh-Zirkus gegen Newt Gingrich gewinnen, sondern er muss sich danach auch noch in einer echten Präsidentschaftswahl gegen Barack Obama durchsetzen. Was ich angesichts des republikanischen Zwergwuchses dieser Saison für absolut unwahrscheinlich halte:

“Wenn die jüngsten Umfragen vor der Florida-Entscheidung am Dienstag auch nur halbwegs korrekt sind, wird jemand anderes als neuer US-Präsident gekürt werden. Den Meinungsforschern zufolge liegt Kontrahent Mitt Romney mit 40 zu 32 Prozent vorn.

Beckmesserei

Sonntag, 29. Januar 2012

Das Gebiet der Sportberichterstattung sei ein ‘weites Feld’, würde Fontane sagen – und wer dort freiwillig hineinstapft, dem klebt der Sprachschiet an den Hacken. Klare Fouls an der Logik müssen dennoch geahndet werden. Wie beispielweise soll es bei einem 3:1 den ‘entscheidenden Treffer’ gegeben haben? Wenn das 2:1 noch nicht zum Sieg gereicht haben sollte, dann entschied doch spätestens das 3:1 ein bereits entschiedenes Spiel – und vice versa:

“Özil erzielt [beim 3:1] den entscheidenden Treffer.”

Voll mit über, aber so was von …

Sonntag, 22. Januar 2012

Kommunikation über sichere Netzwerke ist also ein Muss in einer Zeit, in der die Medien voll sind von Berichten über Viren, Würmer oder Hacker-Angriffen.”

“In einer Zeit, in der die Medien voll sind von Berichten über gegenseitiges Unverständnis, Selbstmordattentate und Schmähreden, diskriminierende Filme oder Karikaturen, tut ein Buch von Not, das sachlich und konstruktiv die andere Seite der Medaille darstellt.”

Ich würde sogar sagen, dass diese grammatischen Schwundformen typisch sind für eine Zeit, wo alle Spalten voll sind von Berichten solcher Menschen, die irgendwie mit Medien rummachen, ohne von der Sprache die geringste Ahnung zu haben.

Die rhetorische Frage

Samstag, 21. Januar 2012

Um ein Nachdenken über das Offensichtliche zu verhindern, ist oft die rhetorische Frage probat, so wie es hier Malte Lehming unternimmt. Allerdings ist diese Scheinfrage ein zweischneidiges Schwert – sobald ein Hörer anfängt, ernsthaft über das Gefragte nachzudenken, erreicht der gewiefte Rhetoriker oft das Gegenteil dessen, was er beabsichtigte:

“Deutsche Politiker werden regelmäßig bestochen und erwidern das durch Entscheidungen zugunsten der Bestechenden: Dieses Vorurteil wird gehegt und gepflegt und dermaßen oft transportiert, dass es nicht überrascht, warum niemand mehr nach einem Grund dafür fragt. Oder nach einem Beispiel. Überlegen Sie selbst (und ganz spontan): An welchen Fall von Korruption in der deutschen Politik – sagen wir: in den vergangenen zwanzig Jahren – können Sie sich erinnern?”

Kurzum, Malte Lehming, unser Dreisterne-Meinungskoch vom ‘Tagesspiegel’, der vertraut darauf, dass niemand nachzudenken beginnt, fordert er sein tumbes Publikum derart frageweise zum Gehirn-Jogging auf. Dabei ergibt sich von Schäubles Aktentaschen über FDP-initiierte Hotelierssteuern nebst Mövenpick-Spende bis hin zu Guttis Patchwork-Promotion, um auch mal einen Fall geistiger Korruption hier zu nennen, doch mühelos so allerlei, was uns von einer korruptiven Welle in der Politik zu sprechen berechtigte. Nicht ohne Grund sackt Deutschland jährlich auf der Korruptionskala weiter ab, so dass längst auch die konservative FAZ über die zunehmende Korruption lauthals zetert:

“Deutschland hat weiterhin ein ernsthaftes Korruptionsproblem: Im jährlich veröffentlichten Index der Organisation Transparency International rutscht die Bundesrepublik vom 14. auf den 15. Platz ab – vor allem Politiker machten es korrupten Kräften zu leicht.”

Und – nicht wahr, Herr Lehming? – zahlreiche ‘Fälle’ und ‘Vorfälle’ dürfte es dann ja wohl auch gegeben haben. Ihr Herr Wulff hat also eine ganz erlauchte Ahnenreihe. Das angestrengte Gesundbeten, auch mit rhetorischen Stilmitteln, zeichnet zwar neoliberal Gläubige und andere Evangelikale oftmals aus, trotzdem steht dies Verfahren in diametralem Gegensatz zum modernen Qualitätsjournalismus …

Großes Daumenkino

Donnerstag, 19. Januar 2012

Den Titel des kreativen Metaphernklempners errang in dieser Woche ein Häuptling der niedersächsischen Wegschmelz-Partei, als dort im Landtag über die ‘Causa Wulff’ debattiert wurde. Dort trug ein gewisser Christian Dürr, FDP-Fraktionschef ausweislich der Titelei bei ‘Phönix’, in die dahinplätschernde Debatte höchst windschiefe Bildlichkeit hinein:

“Ihr moralischer Zeigefinger ist ganz großes Kino.”

Jawollja – wenn dem Zuschauer gar kein Bild mehr vor Augen tritt, weiß der am ehesten noch, was vermutlich gemeint wäre. Denn ewiglich versuchen diese oppositionellen Dreckschleudern doch nur, mit gerecktem Langfinger den argumentativen Bodensatz von ihrem trüben Lügengebräu zu schöpfen, um daraus politischen Honig zu saugen, während der doch bloß auf sie selbst zurückfällt! So ähnlich jedenfalls …

Mien Dschang, du übersiehst was!

Montag, 16. Januar 2012

Natürlich hast du recht, wenn du die Journalisten durch den Kakao ziehst, die sich jetzt über die ‘Spießbürgerlichkeit’ von Krischan Wulffs Klinkerhäuschen lustig machen:

“Das Stichwort hier ist Piefigkeit, dabei ist die soziodemografische Wahrheit, dass die überwiegende Zahl der Deutschen nicht auf naturgewachsten Altbaudielen in verkehrsberuhigter Innenstadtlage lebt, selbst wenn manche Medien in Deutschland oft so tun (und in zunehmendem Maße auch die Volksvertreter in den Parteien). Die Mehrheit wohnt wie die Wulffs, in einem Reihenhaus in Randlage, mit Buchsbaum und Begonien im Garten und einem halbhohen Zaun, der das Grundstück von Straße und Nachbarn trennt.”

Die meisten Journalisten, die jetzt über Krischan und Bettinas Liebesnest sich ‘nen Ast högen und uns ihre angelesenen geschmacklichen Verdammungsurteile in die Tastatur rattern, die wohnen eben auch nicht wie der Fritz J. Raddatz in Eppendorf an der Isestraße, sondern mit etwas Glück ähnlich wie der Bundespräsident – zumeist aber mit noch weniger ‘Schick’. Zu erklären wäre also, weshalb diese Journalisten ihren eigenen Geschmack niederknüppeln, sobald ihn ein Bundespräsident praktiziert. Ist’s ein überkompensierter Minderwertigkeitskomplex? Heimliche Sehnsucht nach einem repräsentativen Funktionärsadel – statt des allgegenwärtigen Pofallatums?

Jedenfalls – von den mageren Löhnen in Deutschlands Elite-Redaktionen bringt’s kaum jemand zu einer Altbauetage auf dem Prenzlauer Berg. Und die wenigen, die soweit kommen, sind ganz und gar kein Maßstab, allenfalls wirken sie als Fata Morgana für Volontäre. Kurzum, Jan Fleischhauer, deine mediale Geldelite aus toscana-verwöhnten Linksintellektuellen, die dir wieder mal wieder durchs Kleinhirn spukt und deine Restvernunft verwirrt, die ist auch nur so’n reihenhäuslerisches Vorurteil ohne jedes Echtholz-Parkett …