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In Form?

Mittwoch, 12. November 2008

‘Blogbeiträge’ – ein Name, der sich für das Neue klammheimlich eingeschlichen hat. Aber was ist das eigentlich für eine Textform, die wir dort in unseren Blogs pflegen? Regelgerechte Artikel sind es nicht, das sagen zumindest die hochweisen ‘Kommunikationsexperten’ von ihren Kathedern herab, in der Regel sind es auch keine abgeschlossenen Kurzgeschichten. Worum also handelt es sich?

Die Antwort auf diese Frage ist meines Erachtens völlig egal. Rein ‘literarisch’ gesehen, sind alle Formfragen inzwischen Schall und Rauch geworden, niemand sucht in einer ‘Novelle’ noch nach dem ‘Falken’. Wenn heute ein Schriftsteller seinen Text ‘Kurzgeschichte’ nennen möchte, dann ist es eben eine, wenn er das sagt. Ein Beispiel: Der Kundige erkennt ein modernes Gedicht fast nur noch, weil viel weißer Raum um kurze Zeilen existiert. Ansonsten ist der Reim passé, den Rhythmus und die Prosodie, den schmissen die jungen Wilden gleich mit über Bord. So sieht’s dann aus:

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Carta

Samstag, 08. November 2008

Über den Sprachgebrauch des neuen Medienportals Carta habe ich auf der medienlese einen längeren Riemen geschrieben.