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Reflexopathie

Montag, 02. Juni 2014

Kaum sagt man ein Wort gegen Ken Jebsen und seinen Famulus, den Elsässer, dann muss man sich in den Kommentaren ratzfatz auf so etwas einstellen:

“ihr seid halt von den medien bezahlt und er nciht und darum plappert ihr ja nur was der sender auch bezahlt sonst seit ihr euren job los. also diese braune gekackere das ihr zur zeit in schlecht vergangenheitbewältiger mit tv und schulgewaschenen hinrwellen habt grenzt ja an psychatrie. immer nur losschiessen immer die gleichen phrasen. alle die was gegen israel grausame aussenpolitik sagen sind nazis. ach geht doch hin wo der pfeffer wächst. intelligente medienlandschaft sieht anders aus. ihr verkauft euch und uns als dumm und glaubt noch euren eigenen shitstorm. ja ihr macht ihn zur medienschlacht. super, bravo. wollt ihr einen orden? ihr bekommt ihn. ihr deutschen .. nichts als hetzte propaganda lügen und menschenverachtende einseitige berichterstattung. eine schande echt. man muss sich fremdschämen. wir, die bürger, brauchen gar keinen ken mehr wir haben infos das internet recherchieren lieber selber als uns von euch was vorquatschen zu lassen. euer vorverdautes infomus taugt ja nicht mal für nestlinge..die würden das wieder rauswürgen.”

Tscha, mit der Meinungsfreiheit haben sie’s nicht so – und alle Wege des Bösen führen in jenem Habitat nach Tel Aviv, wo nicht gar nach Washington. Und ‘von den Medien bezahlt’ ist er bekanntlich nur deshalb nicht mehr, weil er dort seinen Hut nehmen musste.

Aber wenn diese Kommentatorin aus dem rabiaten Querfront-Milieu endlich mal ‘drankäme’, dann würde ganz gewiss alles besser … vor allem die Sache mit der Meinungsfreiheit. Und wehe, jemand nennt sie dann ‘braun’ … was ich hiermit ausdrücklich nicht tue. Ich bin ja nicht bekloppt – ich genieße nur diese kongeniale Orthographie, die deren Sache erheblich fördern dürfte. Das wäre, wie ich finde, sogar ein ausgesprochen guter Text für eine Exegese im Deutschunterricht … zeitgemäß, hermeneutisch überaus interessant und geeignet, das Lesen zwischen den Zeilen und die Ideologiekritik zu lehren, um an einem konkreten Beispiel dann den Segen und den Fluch neuer Medien zu reflektieren.

Rants mit höchstem Segen

Samstag, 11. Februar 2012

Die Meinungsfreiheit reicht in diesem Bereich … so weit, dass die katholische Kirche als “Kinderficker-Sekte” bezeichnet werden darf.”

Papst zu sein, das brachte auch schon mal mehr Spaß …