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Perfide Sozzenbrut!

Donnerstag, 29. August 2013

Die hinterlistige SPD-Schützenhilfe für die AfD.”

Jawollja – die Sozialdemokraten jazzen das große Hellas-Thema der AfD-Rentner ja nur deshalb nach oben, damit die Roten später bei der Angela den Schoßhund spielen dürfen. Eigentlich wäre es sogar der Schäuble gewesen, der sich mit seiner berüchtigten Griechenland-Äußerung vor diesen Sozzen-Karren hat spannen lassen. An dieser Stelle schon wird der Artikel leider arg klöterig. Schäubles Hinweis auf kommende Hilfspakete wäre demnach gar nicht ‘unglücklich’ gewesen, sondern ebenfalls eiskalt geplant. Wahrscheinlich deshalb, weil die Union nach diesen vier schrecklichen Jahren unter einer heftigen FDP-Allergie leidet und lieber mit der SPD ins Bett gehen möchte … oder so. Das wiederum könnte sie ja auch ganz ohne AfD haben, dazu langt es doch allemal.

So spezialdemokratisch um drei Ecken denken, wie der Verfasser dieses Artikels, das konnte noch nicht einmal der Herbert Wehner. Und der war immerhin Dialektiker …

Waschmittelreklame

Freitag, 12. April 2013

Wat is dat slimm – die SPD hat für den Politmarkt einen Kommerzmarkt-Slogan gewählt, und prompt fürchtet die Firma, die von diesen Agenturschnüffels beklaut wurde, sie könne mit den roten Schlümpfen und Hillbillys verwechselt werden. So entstehen sie, die Plagiatsaffären – aus Dummheit nämlich. Sei’s, dass es zur Promotion sonst nicht gereicht hätte, sei es aus einem kommerziell, zynisch und behavioristisch aufgefassten Polit-Marketing, wo jemand glaubt, der Wähler entscheide sich nicht für Konkretes, sondern immerdar für die dämlichsten Sprüche:

“Das Wir entscheidet.”

“Gemeinsam an irgendein Ziel.”

“Hand in Hand durchs Feindesland.”

“It’s us, stupid!”

“Im Team zu IHM!”

“So sind die Banden, die uns binden.”

Oder aber nahezu synonym zum gewählten Spruch und absolut retro-mäßig fürs Sozzen-Herz formuliert:

“Das Kollektiv entscheidet.”

Ob nun Zeitarbeitsfirma oder Sozialdemokratie – mir geht das verlogene Geblöke und Slogan-Gebolze nur noch auf den Senkel …

Old Boys – Mixed Answers

Montag, 07. September 2009

Der größte Vizekanzlerkandidat aller Zeiten, Frank-Walter Steinmeier, hat der Carta einen Vorabdruck zu den Positionen zukünftiger SPD-Medienpolitik gegeben. Der aber nach Lage der Dinge wohl nur dann ansatzweise umgesetzt werden könnte, wenn’s erneut zu einer großen Koalition käme. Klar wird mir bei der Lektüre eins – unsere Parteien sind durch die Bank noch gar nicht Anno Internet angekommen. Unverdrossen reduzieren Sie alle Medienvorgänge auf ‘Massenmedien’ und auf ‘Opinion Leader’, unbeirrt gibt es nur eine wahrhaft demokratische Beziehung, diejenige zwischen ‘Politik’ und ‘Massenmedien’. Steinmeier schreibt:

“Um so mehr sollten Politik und Medien gemeinsam diesen öffentlichen Diskurs pflegen. Mit Abstand und Kritik, aber eben auch mit Respekt für einander. Öffentliche Meinung und veröffentlichte Meinung sind nicht zu trennen und Öffentlichkeit, das haben wir spätestens von Jürgen Habermas gelernt, ist eine zentrale Kategorie der aufklärerischen Tradition, die aber eben auch einem tief greifenden Strukturwandel unterworfen ist. Die Massenmedien haben die Rolle eines elektronischen Lagerfeuers übernommen. Im Idealfall sammeln, bündeln und bewerten sie, was eine Gesellschaft bewegt und bewegen müsste, und tun das in der Weise, dass in einer Gesellschaft Meinungsvielfalt und -zugang gewährleistet sind.”

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