Auf das übliche Gebrabbel des Spiegel-Rechtsaußen Jan Fleischhauer lohnt es sich kaum mehr einzugehen, er sitzt im Chor anderer quakender Frösche tief im Sumpf ewig Unverstandener, wo mangels Fell und Fluss noch nicht einmal mehr solche davonschwimmen können.
Dass er jetzt aber den “Kronjuristen des Dritten Reiches”, den ausgewiesenen Antisemiten, autoritären Staatsrechtslehrer und Antidemokraten Carl Schmitt im Hause ‘Augsteins Erben’ zustimmend zitieren darf, das soll hier doch nicht unerwähnt bleiben.
Eigentlich war dies ja auch zu erwarten: Weil unsere NeoCons vorn nicht mehr weiter wissen, greifen sie nach hinten tief ins Braune zurück. Die meisten tun dies bisher allerdings nicht so beherzt, sondern zumeist noch mit spitzen Fingern.
Was mag dieser Kanalarbeiter des ‘Spiegel’ uns wohl als nächstes aus seinem Kramkasten mit Schmittiana hervorwühlen? Vielleicht dies: „Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet“. Tscha – das läge fast schon auf Breiviks Linie. Oder folgt am Ende die Exkulpation jeden Scheißdrecks, sofern es nur ein bürokratischer Scheißdreck ist: „Dass es die zuständige Stelle war, die eine Entscheidung fällt, macht die Entscheidung, unabhängig von der Richtigkeit ihres Inhaltes“? Jaja, war’s nur die zuständige Stelle – damit wäre natürlich auch Auschwitz zu legitimieren. Oder wird er vielleicht unseren Islamophoben Zucker geben, mit der gebotenen „Achtung jedes Volkes als einer durch Art und Ursprung, Blut und Boden bestimmten Lebenswirklichkeit“? Das wäre eine fast schon fleischhauernde Lebenswelt, in deren Lodenduft der schächtende Muselmann dann allerdings keinesfalls hineinpasst …
Sag mir, wen du wie zitierst, und ich sage dir, wer du bist.